Was ist Software-Nutzung?

Was ist Software-Nutzung?

Es ist ein wichtiges Konzept für Unternehmen, da der Umsatz auf dem Softwaremarkt im Jahr 2024 voraussichtlich 698,8 Milliarden US-Dollar erreichen wird. Trotz dieses Aufwärtstrends werden 68 % der Unternehmen mit beschleunigtem Wachstum einen Softwarekauf wahrscheinlich bereuen – was zeigt, dass eine gründliche Untersuchung der effektiven Nutzung unerlässlich ist.

Hier sind einige wichtige Faktoren im Zusammenhang mit der Software-Nutzung:

Nutzungsmetriken: Dies bedeutet die Nachverfolgung, wie viele Personen die Software nutzen. Weitere erfasste Metriken sind die Häufigkeit und Dauer der Nutzung.

Leistungsüberwachung: Sicherstellen, dass die Programme reibungslos und ohne Probleme laufen. Sie sollten schnell reagieren, wenn sie benutzt werden, und zuverlässig sein.

Funktionsübernahme (Feature Adoption): Hierbei wird ermittelt, welche Teile der Software am häufigsten genutzt werden. Dies hilft Arbeitgebern zu verstehen, was die Mitarbeiter als hilfreich empfinden. Zudem lässt sich feststellen, was verbessert werden muss.

Ressourcenoptimierung: Unternehmen müssen sicherstellen, dass Software nicht zu viel Rechenleistung oder Speicher verbraucht. Ein kluger Umgang mit Ressourcen hilft, Energie und Geld zu sparen.

Benutzerfeedback und Zufriedenheit: Es ist wichtig, die Nutzer der Software nach ihrer Meinung zu fragen. Ihr Feedback kann dazu beitragen, die Software zu verbessern und die Nutzer zufriedener zu machen.

Schulung und Support: Organisationen sollten sicherstellen, dass die Mitarbeiter wissen, wie sie die Software richtig bedienen. Wenn sie Hilfe benötigen, sollte Unterstützung verfügbar sein. Hier können DAPs helfen.

Wie können DAPs bei der Software-Nutzung helfen?

Wie DAPs bei der Software-Nutzung helfen können
  • eine gute Erfahrung machen
  • lernen, die Software effektiv zu nutzen
  • sie so intensiv wie möglich nutzen.

So kann eine DAP helfen:

In-App-Anleitungen: WalkMe kann den Nutzern Schritt-für-Schritt-Anleitungen zur Verwendung der Software zeigen. Dabei können interaktive Tools wie Smart Walk-Thrus und ShoutOuts eingesetzt werden.

Unterstützung beim Onboarding: Die Plattform kann personalisierte Tipps und Checklisten bereitstellen. Diese helfen den Mitarbeitern, die Software in ihrem eigenen Tempo zu erlernen.

Leistungsunterstützung (Performance Support): Sie kann den Nutzern genau dann Hilfe bieten, wenn sie diese benötigen. Pop-up-Meldungen und Kurztipps erscheinen zum perfekten Zeitpunkt.

Automatisierung von Aufgaben: DAPs wie WalkMe können repetitive Aufgaben in der Software übernehmen. Beispielsweise können sie Formulare ausfüllen oder zwischen Bildschirmen navigieren, um den Nutzern Zeit zu sparen.

Analysen und Einblicke: Mit dieser Technologie können Unternehmen detaillierte Berichte darüber einsehen, wie Nutzer mit der Software interagieren. Sie sehen, was gut funktioniert und wo Verbesserungsbedarf besteht.

Personalisierung: WalkMe kann das Erlebnis für jeden Nutzer basierend auf dessen Vorlieben und Gewohnheiten anpassen.

Feedback: Es bietet zudem Tools, mit denen Nutzer direkt in der Software Feedback geben können. Dies ermöglicht es Arbeitgebern, die Software kontinuierlich zu verbessern.

Integration: DAPs können mit vielen anderen Programmen verbunden werden. Dies stellt sicher, dass alles reibungslos zusammenarbeitet.

Anwendungsfälle für Software-Nutzung

Software-Nutzung im Unternehmen

Schauen wir uns an, wie Software in verschiedenen Unternehmensbereichen eingesetzt wird:

Vertriebs-CRM-Software in einem Vertriebsteam:

Hohe Nutzung: Das Vertriebsteam nutzt die CRM-Software intensiv. Sie verwenden sie, um Leads zu verfolgen, mit Kunden zu kommunizieren und den Verkaufsfortschritt zu überwachen. Sie aktualisieren Kundeninformationen, erstellen Aufgaben und fertigen Berichte an, um ihre Leistung zu messen.

Mittlere Nutzung: Einige Mitglieder des Vertriebsteams nutzen die CRM-Software gelegentlich. Sie verwenden sie vielleicht nur für grundlegende Aufgaben wie das Notieren von Anrufen oder das Aktualisieren von Kontakten. Fortgeschrittene Funktionen wie Umsatzprognosen werden möglicherweise nicht genutzt.

Geringe Nutzung: Viele Mitglieder des Vertriebsteams meiden die CRM-Software. Sie bevorzugen Papier oder Tabellenkalkulationen zur Verwaltung der Verkäufe. Das bedeutet, dass die Daten nicht immer korrekt sind und die Zusammenarbeit im Team erschwert wird.

Projektmanagement-Software in einer Marketingabteilung

Hohe Nutzung: Das Marketingteam nutzt die Projektmanagement-Software ständig. Sie verwenden sie zur Planung ihrer Kampagnen, zur Überwachung von Fristen und zur Zusammenarbeit an Projekten. Sie aktualisieren Aufgaben, teilen Ideen und verfolgen den Projektstatus.

Mittlere Nutzung: Einige Marketingteams nutzen die Software für einfache Aufgaben. Sie verwenden sie möglicherweise nur für Basisfunktionen. Für bestimmte Teile ihrer Arbeit verlassen sie sich eventuell auf E-Mails oder Besprechungen.

Geringe Nutzung: Einige Marketingmitarbeiter nutzen die Software ungern. Sie möchten die Dinge auf ihre eigene Weise erledigen. Dadurch wird es schwierig, den Überblick über die Abläufe zu behalten.

Bestandsverwaltungssoftware in einem Einzelhandelsunternehmen

Hohe Nutzung: Das Einzelhandelsunternehmen nutzt die Bestandsverwaltungssoftware gewohnheitsmäßig. Sie verwenden sie, um Lagerbestände einzusehen, bei Bedarf nachzubestellen und sicherzustellen, dass Produkte nicht ausgehen. Sie prüfen Bestände, aktualisieren Informationen und planen für die Zukunft.

Mittlere Nutzung: Einige Bereiche des Einzelhandelsunternehmens nutzen die Software von Zeit zu Zeit. Sie loggen sich für grundlegende Aufgaben ein, ohne alle Zusatzfunktionen zu nutzen. Manche Funktionen werden möglicherweise noch manuell ausgeführt.

Geringe Nutzung: Bestimmte Abteilungen innerhalb des Einzelhandelsunternehmens nutzen die Software nicht gerne. Dies kann zu Fehlern im Bestand oder zu Über- bzw. Unterbestellungen führen. Aufgaben werden oft noch manuell erledigt, was höhere Kosten verursachen kann.

Erfolgsgeschichten bei der Software-Nutzung

WalkMe hat zahlreichen Unternehmen geholfen, ihre Software-Nutzung zu verbessern. Hier ist ein Beispiel:

Nestlé befand sich in einem digitalen Transformationsprojekt. Dabei gab es jedoch Probleme mit geringen Software-Adoptionsraten. Die Mitarbeiter nutzten kritische Anwendungen nicht effektiv. Zudem hatten sie Schwierigkeiten mit der Nutzung mehrerer Systeme und zeigten Ermüdungserscheinungen gegenüber der Technologie.

Das Digital Adoption Center bei Nestlé nutzte den WalkMe Editor, um Lösungen für den nächsten Rollout ihrer SuccessFactors-Software zu erstellen. Infolgedessen stiegen die Raten für den Abschluss von Aufgaben um 200 %.

Das DAC begann, WalkMe Insights zu nutzen, um User Journeys zu analysieren und Schwachstellen zu verstehen. Das DAP-Programm hat dem Unternehmen mittlerweile über 1,5 Millionen Produktivitätsstunden zurückgegeben, den Schulungsbedarf um 50 % reduziert und die Abschlussraten für geschäftskritische Anwendungen um über 250 % gesteigert.

Software-Nutzung vs. Hardware-Nutzung

  • Die Software-Nutzung betrachtet die Art und Weise, wie Anwendungen verwendet werden.
  • Die Hardware-Nutzung konzentriert sich auf die Art und Weise, wie physische Hardwareressourcen genutzt werden.

Beide Konzepte verfolgen das gleiche Ziel – die Optimierung von Leistung und Produktivität.

Hier ist ein genauerer Blick auf die beiden Begriffe:

Software-Nutzung Hardware-Nutzung
Definition Betrachtet die Art und Weise, wie Software für ihren vorgesehenen Zweck genutzt wird. Betrachtet die Effektivität der physischen Computerhardware, zum Beispiel CPU, Arbeitsspeicher, Speicherplatz und Netzwerkbandbreite.
Fokus Wie nützlich und effizient sich Softwarefunktionen am Arbeitsplatz erweisen. Wie nützlich und effektiv physische Hardwarekomponenten innerhalb eines Computersystems oder Netzwerks sind.
Beispiele Nachverfolgung der Nutzungshäufigkeit von Softwareanwendungen; Überwachung der Softwareleistung in verschiedenen Situationen; Auswertung von Nutzerfeedback; Sicherstellung der optimalen Nutzung von Softwareressourcen. Überwachung der CPU-Auslastung; Betrachtung der Speichernutzung; Überwachung der Festplattennutzung; Analyse der Netzwerkbandbreitennutzung; Sicherstellung der optimalen Nutzung von Hardwareressourcen; Vermeidung von Überlastung oder Unterauslastung von Ressourcen.
Definition

Betrachtet die Art und Weise, wie Software für ihren vorgesehenen Zweck genutzt wird.

Fokus

Wie nützlich und effizient sich Softwarefunktionen am Arbeitsplatz erweisen.

Beispiele

Nachverfolgung der Nutzungshäufigkeit von Softwareanwendungen; Überwachung der Softwareleistung in verschiedenen Situationen; Auswertung von Nutzerfeedback; Sicherstellung der optimalen Nutzung von Softwareressourcen.

Definition

Betrachtet die Effektivität der physischen Computerhardware, zum Beispiel CPU, Arbeitsspeicher, Speicherplatz und Netzwerkbandbreite.

Fokus

Wie nützlich und effektiv physische Hardwarekomponenten innerhalb eines Computersystems oder Netzwerks sind.

Beispiele

Überwachung der CPU-Auslastung; Betrachtung der Speichernutzung; Überwachung der Festplattennutzung; Analyse der Netzwerkbandbreitennutzung; Sicherstellung der optimalen Nutzung von Hardwareressourcen; Vermeidung von Überlastung oder Unterauslastung von Ressourcen.

Vorteile der Software-Nutzung

Vorteile der Software-Nutzung

Eine konstruktive Software-Nutzung bietet viele Vorteile:

Erhöhte Produktivität: Wenn Software effektiv genutzt wird, können Aufgaben schnell erledigt werden. Das spart den Mitarbeitern Zeit.

Kosteneinsparungen: Eine effiziente Softwarenutzung hilft, Geld zu sparen. Mitarbeiter holen das Beste aus dem heraus, was sie haben, und verschwenden keine Ressourcen.

Verbesserte Leistung: Wenn die Software gut funktioniert, laufen die Betriebsabläufe reibungslos. Das Risiko, dass Projekte ins Stocken geraten oder verlangsamt werden, sinkt.

Optimierte Entscheidungsfindung: Durch die Analyse der Softwarenutzung können Unternehmen lernen, was funktioniert und was nicht. Dies hilft Arbeitgebern, bessere Entscheidungen zu treffen und Systeme zu verbessern.

Höhere Nutzerzufriedenheit: Wenn Software einfach zu bedienen ist und gut funktioniert, schätzen die Nutzer dies, was sie zufriedener macht.

Wettbewerbsvorteil: Eine gute Softwarenutzung kann einem Unternehmen einen Vorsprung verschaffen. Sie macht Prozesse effizienter und ermöglicht es, mit der neuesten Technologie Schritt zu halten.

Datengetriebene Optimierung: Arbeitgeber können Erkenntnisse analysieren und feststellen, was geändert werden muss, um die Softwarenutzung zu verbessern. Durch die Nutzung von Daten stützen sie sich auf Fakten statt auf Vermutungen.

Herausforderungen der Software-Nutzung

Herausforderungen der Software-Nutzung

Software effektiv zu nutzen kann schwierig sein, und hier sind einige Gründe dafür:

Lernkurve: Es kann schwierig sein, den Umgang mit neuer Software zu erlernen. Dies wird erschwert, wenn die Software komplex ist oder nur wenige Hilfsressourcen verfügbar sind.

Widerstand gegen Veränderungen: Manche Menschen möchten nicht auf neue Software umsteigen oder ihre Arbeitsweise ändern. Dies kann Change-Management-Initiativen verlangsamen.

Kompatibilitätsprobleme: Manchmal arbeitet Software nicht gut mit anderen Programmen zusammen, was zu Problemen führt.

Sicherheitsbedenken: Software verarbeitet oft wichtige oder sensible Informationen. Ein Sicherheitsproblem kann daher schwerwiegende Folgen haben.

Mangel an Schulung: Manchmal mangelt es an ausreichender Schulung oder Unterstützung. Das bedeutet, dass die Mitarbeiter die Software nicht effektiv nutzen können.

Zukunft der Software-Nutzung

Die effektive Nutzung von Software am Arbeitsplatz ist für jedes Unternehmen von entscheidender Bedeutung. Sie führt zu einer verbesserten Produktivität und Effizienz in allen Bereichen. Mit den richtigen Tools lassen sich Arbeitsabläufe optimieren und Belegschaften stärken.

In der Tat sieht die Zukunft der Software-Nutzung vielversprechend aus. Mit Hilfe von Digital Adoption Platforms können Arbeitgeber die Benutzerakzeptanz und die Nutzung von Funktionen steigern. DAPs führen Nutzer durch die Software und bieten personalisierte Onboarding-Erlebnisse. Zudem ermöglichen sie Unterstützung in Echtzeit, sodass Software effektiver genutzt wird.

Darüber hinaus prognostiziert Gartner, dass bis 2026 40 % der Unternehmen generative KI innerhalb ihrer DAP einsetzen werden, um Mitarbeitern automatisch neue Arbeitsabläufe aufzuzeigen. Dies zeigt, dass die Synergie zwischen Software-Nutzung und DAPs mit dem technologischen Fortschritt weiter wachsen wird.

Die Integration von DAPs wird die Software-Nutzung grundlegend verändern. Sie ermöglichen nahtlose Erfahrungen für die Mitarbeiter. Wenn Unternehmen diese Lösungen annehmen, sind sie besser auf das digitale Zeitalter vorbereitet. Zudem erschließen sie neue Ebenen der Produktivität und Effizienz am Arbeitsplatz.

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